Trendwende für den öffentlichen Verkehr einleiten

14.05.2018

Bündnis 90/Die Grünen fordern eine Trendwende im öffentlichen Verkehr auf ihrem Landesparteirat in Eberswalde.
Seit Jahren wird im Öffentlichen Verkehr nur zögerlich auf neue Entwicklungen reagiert.  Gestiegene und steigende Fahrgastzahlen bei  gleichzeitig reduziertem  Leistungsangebot führen zu massiven Qualitätseinbußen. Gerade weil viele  Verbesserungen nur durch zeitaufwendige Infrastruktur - anpassungen zu erreichen sind,  gilt es eine langfristige Strategie zu etablieren. Wir wollen erreichen,  dass der Anteil des  Umweltverbundes an den zurückgelegten Wegen auf Zwei Drittel steigt. Dafür  benötigen wir eine Trendwende im Öffentlichen Verkehr: Nicht mehr auf die aktuellen  Zahlen und Prognosen schauen, sondern ein Angebot bereitstellen, das Nachfrage vom  Motorisierten Individualverkehr (MIV) abzieht, weil es überzeugt. Nicht nur die aktuellen Fahrgäste bedienen, sondern aktuelle Nicht - Nutzer*innen vom Umstieg überzeugen.  Den Öffentlichen Verkehr nicht mehr als lästiges Beiwerk, sondern als Rückgrat des  Personenverkehrs ansehen und als solches etablieren. 

Neben Regionalbahnen und -expresse fordern die Grünen Metropolenzüge, die in Brandenburg an jedem Ort halten, in Berlin jedoch nur an Knotenpunkten.

Auch überregionale Buslinien werden gefordert, um den Querverkehr zu ermögliche. Weitere Maßnahmen zu Verbesserung der Infrastruktur sind erforderlich. Der ganze Bechluß im Anhang.