Weg vom Donut-Effekt? Lebendige Ortskerne in ländlichen Räumen

29.09.2019

Klein- und Mittelstädte sind Anker in ländlichen Räumen und erfüllen wichtige Funktionen für ihr Umfeld, die sich allerdings derzeit stark wandeln. Vielerorts veröden Ortskerne und Kleinstädte, Geschäfte machen aufgrund fehlender Kaufkraft dicht, öffentliche Einrichtungen schließen und Wohnungen stehen leer. Unattraktive Ortskerne wirken sich negativ auf die Entwicklung der ganzen Region aus, immer mehr Menschen ziehen weg und die Wirtschaft leidet. Mit dem öffentlichen Fachgespräch wollen wir anhand von best-practice Beispielen gemeinsam mit ExpertInnen die politischen Handlungsoptionen auf Bundesebene für von Verödung bedrohten oder bereits betroffenen Stadt- und Dorfkernen in ländlichen Regionen herausarbeiten. Dabei wollen wir u.a. auf folgende Fragen eingehen:

 

Mit welchen Problemen und aufgrund welcher mittel- und langfristigen Tendenzen sind Ortskerne in ländlichen Regionen konfrontiert? Wie können Ortskerne von kleinen Städten attraktiv bleiben oder es wieder werden? Welche Formen der Nach- oder Umnutzung gibt es, um Leerstand in Ortskernen zu bekämpfen? Wie kann eine Stärkung der Beziehung zwischen Stadt und Gemeinden im Umland aussehen? Wie können stationärer und Online-Handel verbunden werden? Welche Lösungsstrategien haben sich bewährt, auch über geförderte Projektphasen hinweg?

 

Freitag, 18.10.2019, 14.00 bis 17.00 Uhr

Berlin, Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus

 

Mit: Daniela Wagner MdB, Sprecherin für Stadtentwicklung, Markus Tressel MdB, Sprecher für ländliche Räume, Prof. Hildegard Schröteler-von Brandt, Universität Siegen, Corinna Hesse, Kreative MV, Marika Puskeppeleit Andreas Hermes Akademie, Hannah Glatte, Center for Responsible Research and Innovation und Michael Reink, Handelsverband Deutschland.