6 Punkte-Plan der Bündnisgrünen, Dokumentation und Materialien der Fachveranstaltung der BGKomm

Die Bündnisgrünen Brandenburg fordern mehr Engagement von der Landesregierung für den Hitzeschutz. „Die Landesregierung versagt beim Umgang mit der Klimaerhitzung gleich doppelt. Erstens wird der Klimaschutz zusammengestrichen. Zweitens bleibt die Klimaanpassung wie Hitzeschutz weiterhin unterbelichtet. Der Hitzeaktionsplan steht inzwischen seit Jahren aus. Dabei werden, rein statistisch betrachtet, alle kommenden Sommer noch deutlich heißer werden. Ohne entschlossenes Handeln, wird die Zahl der Hitzetoten also sogar noch weiter steigen“, kritisiert Clemens Rostock, Landesvorsitzender der Brandenburger Bündnisgrünen.Das Land soll Personal für Klimaanpassung in den Landkreisen und Kommunen finanzieren. Städte und Gemeinden brauchen dauerhafte Unterstützung bei der Erstellung und Umsetzung von Hitzeaktionsplänen. Ein Landeszentrum für Klimafolgen und Klimaanpassung soll wissenschaftliche Erkenntnisse bündeln und die Kommunen beraten.
- Klima bleibt Thema: Priorität für die Ursachenbekämpfung!
- Solidarisch handeln: Besonders gefährdete Menschen schützen!
- Grün statt Grau: Entsiegelungs- und Begrünungsprogramm starten!
- Kostbares Gut: Wasser als lebenswichtige Ressource schützen!
- Gemeinsam Verantwortun übernehmen: Zusamenwirken von Bund, Land und Kommunen
- Wissen bündeln: Landeszentrum Klimafolgen einrichten!
Die BGKomm hat zum kommunalen Hitzeschutz ein Fachgespräch mit dem ARD-Meteorologe Karsten Schwanke, Heiko Knopf, MdB Julia Schneider und Prof. Dr. Diana Pretzell aus Mannheim geführt. Dabei geht es um die Möglichkeiten der Kommunen, auf die Hitzewellen und veränderten klimatischen Bedingungen zu reagieren.
Neben der Aufzeichung gibt es eine umfangreiche Materialiensammlung und Musteranträge.


