
Brandenburg erlebt derzeit einen Boom bei neuen Rechenzentrumsprojekten. Es fehlt jedoch an einem öffentlichen Überblick darüber, welche Projekte geplant sind und wo sie entstehen sollen. Ebenso unklar bleibt häufig, wie die Anlagen gekühlt werden und wie viel Wasser dafür benötigt wird. Die Landesregierung lässt die Kommunen bei der Bewertung und Begleitung solcher Ansiedlungen bislang weitgehend allein.
Aktuell sind nach Recherchen von öffentlich zugänglichen Informationen der Brandenburger Bündnisgrünen 20 größere Rechenzentren in Brandenburg in Betrieb, im Bau oder geplant. Zugleich fehlen verlässliche Informationen zu vielen Projekten. Die Brandenburger Bündnisgrünen veröffentlichen deshalb heute die Website www.rechenzentren-brandenburg.de. Dort werden alle öffentlich zugänglichen Informationen zu den bekannten Vorhaben gebündelt.
Ergänzend stellen die Bündnisgrünen einen kommunalen Werkzeugkasten bereit. Dieser enthält umfangreiche Fragenkataloge für kommunal Engagierte sowie eine Musteranfrage an Verwaltungen.
Zur Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg
Weiteren Informationen, die Übersicht der bekannten Rechenzentren und der kommunale Werkzeugkasten



